Alle Reifen haben eines gemeinsam: Sie sind schwarz und rund, haben Profil. Da glaubt man kaum, dass es teils große Qualitäts- und damit Sicherheitsunterschiede gibt. Dabei ist der Reifen ein High-Tech-Produkt – jährlich investieren Reifenhersteller Millionen in Forschung und Entwicklung. Damit der Reifen noch etwas besser stoppt, damit er noch weniger Kraftstoff verbraucht.
Damit Sie so sicher unterwegs sind, wie es der aktuelle Stand der Technik erlaubt.
Im Frühjahr und Herbst testen große Automobilclubs die neuen Reifen und veröffentlichen die Testergebnisse. Es ist empfehlenswert, sich vor dem Reifenkauf mit diesen Tests zu befassen, um die eigenen Bedürfnisse einschätzen zu können. Darüber hinaus können Reifenhändler und Kfz-Werkstätten geeignete Reifen empfehlen.
Wichtigstes Sicherheitskriterium ist ganz klar: ein kurzer Bremsweg! Aber auch der Zustand des Materials ist wichtig, denn ein Reifenplatzer kann das Auto ordentlich ins Schlingern bringen. Wir haben die wichtigsten Qualitätskriterien für Sie zusammengestellt.
Reifenqualität hört nicht beim Reifenkauf auf! Egal, mit welchen Reifen man unterwegs ist: Der Zustand sollte einwandfrei sein. Dazu gehören der korrekte Luftdruck, ausreichend Profiltiefe und die Gewissheit, dass die Reifen nicht beschädigt sind.
Mehr zum Thema finden Sie unter der Rubrik Sicherheit.
Tipp: Sicherheit beginnt schon beim Reifenkauf. Der Preis darf nicht zum alleinigen Kaufkriterium werden. Denn Reifentests belegen, dass es sich bei als unzureichend und/oder sicherheitsgefährdend eingestuften Reifen oft um Billigreifen handelt.
Reifen müssen einen möglichst kurzen Bremsweg vorweisen können, damit das Auto bei einer Vollbremsung schnell zum Stehen kommt. Vor dem Hindernis. Wie gut ein Reifen im Bremswegvergleich abschneidet, kann man in den halbjährlich von Automobilclubs veröffentlichten Reifentests erfahren.
Reifen bekannter Marken weisen fast durchgängig eine bessere Qualität auf als die unbekannter Hersteller. Schließlich haben große Firmen einen Namen zu verlieren. Schaut man sich die Reifentests an, kann man den Faktor „Marke“ bis auf seltene Ausreißer als Qualitätskriterium ansetzen.
Mit dem Markenbewusstsein gehen ein hoher Forschungs- und Entwicklungsaufwand sowie die Verwendung hochwertiger Rohstoffe einher:
Die exakte Materialmischung ihrer Reifen hüten die einzelnen Hersteller wie ein Geheimnis. Schließlich handelt es sich dabei um das Hausrezept. Das ist in jedem Fall kompliziert: Gut 200 verschiedene Zutaten werden für einen Reifen verwendet. Welche das sind, hängt von der Reifenart ab: Ein Lkw-Reifen wird stärker belastet als ein Pkw-Reifen. Ein Reifen für einen SUV mehr gefordert als der für einen Kleinwagen. Und auch für Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen müssen unterschiedliche Rezepte her. Die Beschaffenheit des Profils entscheidet zusätzlich über die Bodenhaftung.
Wer ein Qualitätsprodukt herstellt, achtet dabei auf die Umwelteigenschaften. Angefangen bei einer ressourcenschonenden Produktion über einen geringen Rollwiderstand des Reifens an sich, der zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch führt, bis zur fachgerechten Entsorgung hat die Umwelt einen hohen Stellenwert bei Herstellern von Qualitätsprodukten.
Mehr dazu finden Sie unter der Rubrik Umwelt.
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